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Die Größe entscheidet doch...
...über den Aufwand, den es macht einen der mächtigsten Maibäume in der Geschichte des Ortsverbandes aufzustellen.
„So lang' hat's scho' lang' nimmer 'dauert“ ist der allgemeine Tenor, der am Abend vor dem 01. Mai 2011 vorherrscht. Und das stimmt auch. Erst kurz vor 22:30 Uhr war der Baum endlich in seiner Verankerung gesichert. Doch es hatte einen guten Grund wieso sich das traditionelle Aufstellen diesmal bis in die späten Abendstunden zog. Mit 31,4 Metern ist der Baum, den das Regener THW aufgestellt hat, nicht nur einer der größten Maibäume seit der Ortsverband existiert, nein es ist auch einer der Größten im gesamten Stadtgebiet.
Bereits am 29. April trafen sich etliche Helfer um das von Ludwig Oswald aus Rinchnachmündt gestiftete Holz aus dem Wald in die Unterkunft zu befördern. Bei der Ankunft des THW im Wald war der Baum bereits gefällt. Nun musste er auf einen Wagen verladen werden und in einer Kolonne mit GKW I und MTW über öffentliche Straßen befördert werden. Besonderes Kopfzerbrechen bereitete den Kräften dabei die neu gestaltete Kreuzung an der Einmündung in die Bundesstraße B11. Doch es stellte sich heraus, dass die Kurven weitaus einfacher zu nehmen waren als noch beim letzten Mal. So konnte der Weg ins THW fast in Rekordzeit zurückgelegt werden.
Dort angekommen wurde der Baum noch am gleichen Tag von seiner Rinde befreit. Um ihn während der Nacht vor Dieben zu schützen platzierte man noch einen LKW knapp daneben. Zusätzlich wurde er die ganze Nacht über von freiwilligen Helfern bewacht.
Gegen Mittag des 30. Aprils gingen die Arbeiten weiter. Unter anderem wurden neu angefertigte Kränze angehängt, da die alten zu sehr verbogen waren, um sie noch ein weiteres Mal verwenden zu können. Auch zum Befestigen der Fähnchen, welche bisher noch jedes Jahr Probleme bereitet hatten, wurde eine neue Technik benutzt. So wurden bereits in Vorarbeit eiserne Halter gefertigt, die mit dem Baum verschraubt werden. In diese werden mit einem Schrumpfschlauch überzogene Gewindestangen geschraubt. Wenn man nun die sehr knapp passende Fahne über die Stange zieht, dann hält die Reibung zwischen Schrumpfschlauch und Fahnenstoff diese fast von selbst. Zusätzlich wurden sie noch mittels Kabelbinder gesichert.
Um ca. 15:30 Uhr traf der Helfer Georg Gigl ein, der mit seinem Traktor das Aufstellen unterstützen sollte. Doch das gestaltete sich ob der schieren Größe des Maibaumes schwierig. Immer wieder musste der Baum nochmal abgesenkt und neu angehoben werden. Doch schließlich war es dann gegen 22:30 Uhr geschafft und so konnten alle Beteiligten endlich zum wohlverdienten gemütlichen Beisammensein übergehen.
01.05.2011
Von: Matthias Geiger