Übungen
Einsatzübung auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr
Am 12. September 2009 wurde zum wiederholten Male auf dem Übungsplatz der Bundeswehr in Regen eine geplante Ganztagsübung abgehalten.
Schon früher wurde das Gelände der Bundeswehr genutzt um Übungen des THW und der Feuerwehr abzuhalten. So konnte man auch dieses Mal die beiden Übungshäuser nutzen um das Können der Helfer auf die Probe zu stellen.
Diese begann früh morgens um 07:00 Uhr in der Unterkunft, wo zuerst das Material auf die Fahrzeuge verladen wurde. Dann ging es gleich los auf den ca. 4 Kilometer entfernten Übungsplatz.
Dort wurde als Erstes das Fahren nach Karte und Koordinaten geübt. Der Zugführer gab den einzelnen Bergegruppen über Funk Koordinaten durch, an denen mittels einer Karte des Übungsplatzes, vorab platzierte Fässer gefunden und aufgenommen werden mussten. Hierbei waren sowohl Kraftfahrer als auch Beifahrer und Mannschaft gefordert. Nachdem diese Aufgabe gemeistert war begann das eigentliche Einsatzszenario.
Im ersten Stock eines Hauses platzierten sich Helferanwärter aus der laufenden Grundausbildung, dann wurde das Stockwerk mittels Rauchpulver komplett vernebelt. Nun rüsteten sich die drei anwesenden Atemschutzgeräteträger aus und stiegen, da der Einsturz des Treppenhauses angenommen wurde, über eine Leiter durch das Fenster in das Gebäude ein. Die restliche 1. Bergegruppe verblieb zur Unterstützung am Fahrzeug. Schnell fanden sie die Verletzten Personen und konnten nun eine Rettung durchführen. Zur gleichen Zeit übte die 2. Bergungsgruppe in dem zweiten Haus die Rettung einer Person mittels einer Leiterrutsche aus dem obersten Stockwerk, was ihr mit Erfolg gelang. Nach Abschluss dieser Aufgabe begab sie sich ins nun gelüftete erste Haus um die dortigen Maßnahmen zu unterstützen. Während die 2. BGr eine Person über einen Leiterhebel aus einen Fenster bergen konnte, wurde für den zweiten Verletzten eine Seilbahn zum Boden errichtet. Dazu wurde vor einem Fenster ein Gerüst errichtet, an welchem das Seil, welches am anderen Ende am GKW I verankert war, befestigt werden konnte. Nun konnte der Verletzte über den Schleifkorb nach unten gelassen werden.
Nach diesem Übungsabschnitt ging es ans Mittagessen, welches wieder von der Fachgruppe Logistik in der Feldküche zubereitet wurde. Als Bereitstellungsraum wurde von ihr auch ein Zelt aufgestellt, wo das Essen verzehrt werden konnte.
Nachmittags wurde der Standort zur Panzerwaschanlage gewechselt. Dort errichteten die Helfer die Kfz-Dekontaminierungsanlage des OV Regen. Die beiden Gerüste und das Durchfahrbecken waren schnell aufgebaut, so dass die Schleuse schon nach kurzer Zeit in Betrieb genommen werden konnte.
Gegen 16:00 Uhr wurde die Übung für Beendet erklärt, das Material auf die LKW's verstaut und zurück zur Unterkunft gefahren. Nach einer kurzen Nachbesprechung durch Zugführer Ludwig Brunner konnte dieser Tag enden.
12.09.2009