Einsatzübung vom 19.09.2025 - Rodenstock

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Am Freitagabend führte der THW Ortsverband Regen eine groß angelegte, Einsatzübung auf dem ehemaligen Rodenstock-Gelände in Regen durch. Ziel war es, unter realistischen Bedingungen die Zusammenarbeit eigener Fachgruppen zu trainieren.

Die Idee zu der Übung entstand bereits im Sommer. Nach einer schnellen Abstimmung mit dem Eigentümer des Geländes konnte am 27. August ein Vor-Ort-Termin stattfinden. Da das Gelände nur noch im September nutzbar war, wurde die Detailplanung sofort gestartet und andere Ortsverbände eingeladen. Aufgrund des Charakters der Übung entschieden die Verantwortlichen, diese als Alarmübung am Freitagabend durchzuführen. Bereits am 1. September stand das komplette Konzept fest, die Polizei, Feuerwehr, Stadt und Integrierte Leitstelle wurden informiert. 

Am Übungstag selbst wurde ab dem Morgen das Gelände vorbereitet und Übungspuppen versteckt, um realistische Einsatzszenarien darzustellen. Um 17:38 Uhr erhielten alle Helferinnen und Helfer die Nachricht über den Einsatz des Fachberaters. 

Ein Fachberater des THW ist eine speziell geschulte Einsatzkraft, die im Einsatzfall die örtlichen Einsatzleitungen von Feuerwehr, Polizei oder Katastrophenschutz berät und das Leistungsspektrum des THW in die Einsatzplanung einbringt. Da die Übung möglichst realitätsnah gestaltet war, wurde auch die Alarmierung des Fachberaters integriert. Im Anschluss veranlasste dieser um 18:00 Uhr die Nachalarmierung des Zugtrupps, sowie der 1. Bergung und der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr. N) des Ortsverbands Regen. So wurde der typische Ablauf eines THW-Einsatzes nachgestellt: Zuerst erfolgt die Alarmierung und Lageerkundung, anschließend die Einbindung des Fachberaters, bevor weitere spezialisierte Einheiten hinzugezogen werden, um die Lage gemeinsam zu bewältigen.

 

Szenario:

Zur Leitung der Einsatzkräfte kam der Zugtrupp mit seinem Führungsfahrzeug als erster an der Einsatzstelle an. 

Nach einer ersten Erkundung wurde der Zugang über einige Schutthaufen freigeräumt. Anschließend durchsuchten die Einsatzkräfte der 1. Bergung das Gebäude nach vermissten Personen. Die FGr N übernahm die Ausleuchtung des Geländes und unterstützte daraufhin bei der Personensuche.

In mehreren Etagen des Gebäudes wurden verletzte Personen gefunden, versorgt und über einen Sammelplatz in Sicherheit gebracht.

„Solche Übungen sind enorm wichtig, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können“, betonte der Ortsbeauftragte des THW Regen Matthias Geiger. „Besonders der realitätsnahe Rahmen hat gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit im Ortsverband funktioniert.“ 

Nach dem Ende der Rettungsmaßnahmen um 23:05 Uhr, wurde die Einsatzstelle abgebaut. Im Anschluss besprachen die Helferinnen und Helfer in einer Feedbackrunde die Durchführung und Planung der Übung.

Das THW Regen bedankt sich bei der Firma Rodenstock für die Bereitstellung des Geländes sowie bei den freiwilligen Feuerwehren Arnbruck und Zwiesel und dem THW Ortsverband Deggendorf für die Rettungspuppen.

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