Frauenau, 09.02.2019, von Matthias Geiger

Einsatz zur Dachräumung auf dem Staatlichen Glasmuseum in Frauenau

Nachdem das Dach des Museums von einem Statiker untersucht worden war, wurde die Schneelast als zu hoch eingestuft. Daraufhin trat das THW in Aktion.

Der Museumsleiterin Karin Rühl war die Freude deutlich anzusehen als der Ortsverband Regen am Samstag, den 09.02.2019 mit zehn Mann in Frauenau eintraf. Waren doch die Ereignisse des Schneechaos im Jahre 2006 noch in guter Erinnerung, während denen das Dach des aufwändig konstruierten Gebäudes ebenfalls unter einer deutlich zu hohen Schneelast zu leiden hatte.

Kernstück des Museumskomplexes bildet ein ringförmig angelegter Bau, dessen architektonische Besonderheiten den Einsatz auch besonders herausfordernd machten. Den Mittelpunkt des Kreises bildet eine bepflanzte Betonfläche, die als Dach einer tiefer liegenden Ausstellungshalle dient. Da diese Fläche rundum mit weiteren Gebäuden umschlossen ist, gab es für die Helfer aus Regen keine Möglichkeit den Schnee auf einfache Weise zu beseitigen.

Damit war klar, dass hier schweres Gerät zum Einsatz kommen musste. Kurzerhand wurden drei Schneefräsen organisiert, mit welchen die schwere Last, die von den restlichen Kräften des THW mit konventionellen Schaufeln zusammen geschoben wurde, über das Dach eines der einschließenden Gebäudes hinweg zu Boden gefräst wurde. Dank dieser Maschinen konnte bereits nach circa sechs Stunden die Entwarnung gegeben werden: Das Dach ist von Schnee befreit.

Nun wird abermals die Statik der umliegenden Museumstrakte durch entsprechende Messungen geprüft und bewertet, ob auch diese vom Schnee befreit werden müssen.

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