Zusammenfassung

Auszug aus einem Bericht vom 19.01.1974:

... Der Bundesverband für den Selbstschutz hat in dieser Woche ein wichtiges Aushängeschild, nämlich den in Bayern an der Spitze liegenden Selbstschutzzug Regen an das Technische Hilfswerk verloren. Während dies vom BVS bedauert wird, wird es vom THW begrüßt, denn deren Organisation ist durch einen gut besetzten, genügend ausgebildeten und viel Einsatzfreude versprechenden Zug von rund 40 jungen Leuten reicher geworden. ...

Bereits mit Wirkung vom 01.01.1978 wurde der THW-Stützpunkt Regen auf Grund seiner anerkennenswerten Leistung selbständiger Ortsverband.

Mit Schreiben vom 30.11.1976 übertrug das Landratsamt Regen unter Hinweis auf Nr. 26 KatS-Organisation-Vww dem THW-Stützpunkt Regen die Aufstellung und die Übernahme der Aufgaben des Bergungszuges “1.BZ REG”.

Im Vollzug des Katastrophenschutzgesetzes des Bundes übertrug das Landratsamt Regen dem OV Regen im Rahmen der Verstärkung des friedensmäßigen Katastrophenschutzes zu dem bereits vorhandenen Bergungszuges die Übernahme und Aufgabe einer Fernmeldezentrale (FMZt.-HVB) mit 12 Helfern sowie eine ABC-Melde- und Auswertungsstelle (AMAST) mit 8 Helfern.

Die Auflösung der Trägerschaft für die AMAST erfolgte mit Ablauf des 31.12.1981.

Leiter dieser Einrichtung war für die gesamte Zeit vom 06.02.1979 - 31.12.1981 Herr Preuschel.

Die Trägerschaft für FMZt.-HVB bestand für die Zeit von 1975 bis 31.12.1993.

Leiter dieser Einrichtung waren:

  • ab 1975 - 31.07.1980:                Fritz Hiermer
  • 01.08.1980 - 31.12.1991:           Georg Hackl
  • 01.01.1992 - 31.12.1993:           Bernhard Weeber


Für die Ausbildung der Helfer des Bergungszuges stand in der Zeit vom 01.01.1978 bis 12.05.1986 das angepachtete Übungsgelände in Regen, Schollenried zur Verfügung.

Von Januar 1974 bis April 1975 erfolgte die Unterbringung in einer von der Stadt Regen kostenlos zur Verfügung gestellten Garage im Feuerwehrgerätehaus.

Am 02.05.1975 konnten dann die Räume der ehemaligen Schreinerei Theo Bauer in Regen, Pfleggasse angemietet werden. Der monatliche Mietpreis betrug seinerzeit DM 307.--. Sämtliche angemieteten Räume wurden in vielen Arbeitsstunden entsprechend den Bedürfnissen des OV und des BZ mit freiwilligen Helfern ausgebaut.

Im Sommer 1979 konnte mit dem Neubau einer Unterkunft auf dem von der Stadt Regen im Ortsteil St. Johann käuflich erworbenen alten Bauhofgeländes begonnen werden. Die gesamten Kosten für die neue Anlage betrugen, soweit heute noch bekannt, 1,15 Millionen DM. 

Die Unterkunft wurde vom 20. - 27.09.1980 bezogen. Die Einweihung erfolgte nach Fertigstellung der Außenanlagen am 14.05.1982. Orts- und Kreisbeauftragter des THW war von der Gründung bis 31.12.1989 Alfons Mania.